In diesem Kapitel zeigen wir Ihnen, wie man seine Skier/Boards professionell pflegt, präpariert und auf den Wettkampf vorbereitet. Wir gewähren Ihnen sozusagen einen Blick über die Schultern eines Servicemannes, wie er im Weltcup unterwegs ist.
Beim Speedski-Weltcupfinale im schweizerischen Verbier auf der Mont-Fort-Piste (max. 100% Gefälle) konnte ich meinen Vorsprung von 25 Punkten verteidigen und sogar ausbauen. Letztlich reichte mir ein 2. Rang mit 192,50 km/h zum 3. Gesamtweltcup-Sieg im Speedski-Downhill nach 2009 und 2010. Mein engster Konkurrent Sebastian Lindblom aus Schweden erreichte mit 191,40 km/h den 6. Rang, so dass ich schlussendlich mit 65 Punkten Vorsprung und 470 Punkten insgesamt den Sieg in der Downhill-Wertung erreichte.
In Stockholm und Falun fanden mit der Mini Tour die abschliessenden Rennen im Langlaufweltcup statt. Justina Kowalczyk sicherte sich bei den Frauen die grosse Kristallkugel frühzeitig. Bei den Männern waren die Plätze eins bis drei bis zum letzten Rennen spannend. Petter Northug hatte Ende Saison die grössten Reserven und gewann verdient zum 2.Mal in seiner Karriere die Gesamtwertung. Platz zwei in der Jahreswertung sicherte sich Alexander Legkov im Zielsprint gegen Dario Cologna. Winzige 20 Zentimeter entschieden über die Ehrenplätze.